Als ich noch ein kleiner Knirps war, nicht sonderlich viel kleiner als jetzt, aber jünger, ( 1,56m A.d.R.) kam es so,
dass meine Cousine und Ich das Mickey Maus Magazin abonniert bekommen haben. Damit fing meine Disney-
Sucht quasi an. Glaube ich. Ich wuchs mit Mickey, Donald, Goofy und Pluto auf und sie begleiten mich auch
heute noch. Ich bin nämlich immernoch begeistete “Lustiges Taschenbuch” Leserin. Nur das MMM ist nicht mehr
abonniert, man wird ja auch irgendwann ein wenig größer. (Ich schau im Kiosk dennoch immer mal ins Heft
rein. Aber psssst!)
Wie manche aufmerksame Wissen hege ich eine große Liebe für Finnland. Die irgendwann anfing, als ich das
erste mal Sunrise Avenue hörte und mich ein wenig in Samu verliebte. Dem Herrn Haber und den anderen Jungs
habe ich zu verdanken, das ich mich in eines der schönsten Länder ( in meinen Augen) der Welt verschaut habe.
Ich habe mir vorgenommen dort irgendwann ein mal für längere Zeit als einen Kurzurlaub zu bleiben und etwas
zu machen. Und obwohl sie dort auch Englisch sprechen und die Kommunikation dadurch nicht beeinträchtigt
ist, würde ich schon gerne verstehen, was sie dort reden. Deshalb habe ich mir vorgenommen in Eigenarbeit und
ohne VHS Kurs finnisch zu lernen. Eine ziemlich waghalsige und lange Aktion, die sich aber schlussendlich
lohnen wird.
Momentan ist ein Freund von mir dort Oben und arbeitet dort. Ich bin ein wenig sehr neidisch. Heute Nachmittag
trafen wir uns nach fast einem Jahr endlich wieder und es war ein schönes Treffen. Er erzählte mir vieles von Suomi
und ich lauschte und staunte viel. Das dort tatsächlich Donnerstags Erbsensuppentag ist, und du mit ein paar Bier
nicht weit kommst. Entweder du TRINKST bis dir die Kehle wegbrennt, oder du bist nüchtern. Aber so rumgenippe
gibt es da nicht. Und Rob brachte mir auch “was zum Üben” mit. Nämlich zweimal ein lustiges Taschenbuch und
ein Garfield Buch. Ich saß breitgrinsend im Cafè und hätte am liebsten losgequitscht, aber man hat ja Öffentlichkeits-
Anstand. Ein wenig. Alles in allem kann ich jetzt noch besser finnisch lernen, und das sogar nun mit Spass! <3
(Ich finde das Shirt zuckersüß! Ist im aktuellen EMP zu finden. Und fällt kleiner aus, als es da steht :/ )
Ein Nerd schläft nicht, er hat nur ein Energiesparmodus.
Ich mag Nerds. Ich mag es, durch die Stadt zu laufen und sich über Typografie Fehler aufzuregen. Ich mag es mit allerlei technischem Gedöns zu Arbeiten. Ich mag das leise Surren, wenn der alte Klapperkasten ( aka Windows ME Rechner meiner Mum) hochfährt. Und ich mag es, wenn jemand über Retro-Kram spricht, Nintendo Spiele und Commodore 64.
Manchmal bezweifele ich, das ich wirklich ein Mädchen bin. Ich bin viel zu viel Junge in meinem Herzen, der sich über Dinge freut, wo so manches “richtige” Mädchen die Augen verdreht und lieber mit Schminksachen zu ihren BFF’s geht. ( Hey, ich schminke mich auch, so ist das nicht! ). Ich hatte früher zwei Barbies und eine Baby Born. Verlor aber nach geraumer Zeit das Interesse und begann lieber mit Stift und Papier umher zu malen. Was ja , wie man sieht, bis heute auch noch ziemlich gut anhält. Ansonsten fand ich die Dinge, die Jungs machten glaube ich schon immer interessanter.
Nerds gibt es ja nicht nur im PC Bereich. Nerds sind eigentlich die Leute, die von einem bestimmten Thema einfach so gut wie alles wissen und sich ziemlich dafür interessieren. Oder auf dem Weg dahin sind. Ich habe zum Beispiel eine sehr große Affinität zu bestimmten Fotografiebereichen und Musik. Ich weiss zwar nicht alles, interessiere mich aber ziemlich. Manche gehen in die Disco und finden den Abend “voll Ultra”, Aenna hockt bei irgendwem rum und diskutiert über Brennweiten und findet dieses ebenfalls “voll Ultra”. Nicht, das ich nicht auch in Kneipen geh, Weg gehe o.ä. aber es kristalliert sich durchaus schon heraus, das ich Discotheken eher meide. ( Okay, Einbeck kann mit dem Soda Club dienen, aber seien wir mal ehrlich…Nein, das muss wirklich nicht sein ).
Ich mag Nerds. Und ich mag es, auf eine gewisse Weise selber einer zu sein.
Nun ist es wohl so ziemlich (halb) offiziell, das mein Weg mich nach Leipzig führt. Wenn mich Niedersachsen nicht haben möchte…Ich brauch’s nicht unbedingt. Das einzige, was mich wohl ziemlich in die Knie zwingt am Anfang werden die Freunde sein. Aber Hey, ich bin erstens nicht aus der Welt und zweitens innerhalb von zwei Stunden (wenn es keine Streiks beim Metronom gibt) wieder da, wenn mich jemand braucht. Wenn das Amt jetzt noch ein Fünkchen mitspielt ( besser mitspielt als bisher…) geht das vielleicht auch noch im Sommer. Zumal ich auch nur noch bis dahin Zeit habe, sonst sitz ich halbwegs auf der Straße. Fänd ich jetzt eher nicht so den Bringer.
Es wäre also auch nicht so verkehrt über diesem Wege eine nette WG zu finden, in die ich mich einfügen kann. Ich kann Kochen, Waschen, leckere Muffins machen, Ordnung halten ( Hey, Sternzeichen Jungfrau. Zwinker Zwinker ) , musizieren kann ich auch. Bin kein penibeles Mädchen, hau auch gern mal auf den Putz und trinke ein Bier mit. Ach, wer das hier schon länger verfolgt ( auch auf Twitter ) weiss ja so halbwegs wie ich gestrickt bin.
Und eines steht fest. Ohne meine Ratte geh ich nicht. Wenn das hier jemand liest, sie kommt mit! Basta!
Ausserdem fände ich es total super neue Leute kennen zu lernen. So als kleine Aenna in der großen weiten Welt. Und dann bin ich nur ca. eine Stunde von Berlin entfernt, was ich ziemlich awesome finde, weil da eine meiner besten Freundinnen wohnt und ich war eh schon zu lange nicht mehr in Berlin, abgesehen von dem Rise Against Konzert von vor drei Wochen.

Es gibt manchmal einfach irgendwelche Dinge, die mich von 0 auf 100 fasziniert. Und dieses Drum Kit von Ron Winter ist eines davon. Es ist unglaublich einfach gehalten, aber vielleicht finde ich es gerade deswegen so toll! Ich bin dann mal eine Runde rumspielen Freunde. ( i k i i k – i k i i k – i k i i k -i k i i k – i k i i k – i k i i k -i k i i k – i k i i k – i k i i k <3 )

Es gab in der letzten Zeit viele schöne Abende mit Freunden, die ich an der Ölmühle ( an einem Fluss hier ) verbrachte. Und als wir da so auf der Wiese lagen, sinierten wir über die schönen Zeiten und Fotografie. Auf einmal kam Lucas von links, der sagte, sein Vater hätte da noch eine ziemlich alte analoge Kamera. Da man in der heutigen Zeit der DSLR überwiegend nur mit digitalem Kram zugange ist, war ich gleich seiner Worten flamme. Heute war es dann soweit, er brachte mir das gute Stück mit und ich packte es aus, als wäre es ein Weihnachtsgeschenk und ich erst 4 Jahre alt.
Sie ist eine Altissa / Altix NB. Ein schönes Gerät. Wir kauften auch gleich ein paar Filme. Das schöne diese Kamera zu erkunden ist, das man nie weiss, was unter dem nächsten Knopf passiert. Es hat auch eine gute viertel Stunde gebraucht, bis wir herausbekamen, wie man überhaupt einen Film einlegt und sie öffnet. Eigentlich relativ einfach…WENN man es dann erstmal weiss. Ich habe mir 4 Filme besorgt. Den ersten habe ich vorhin schon komplett weggeknipst. Das ist so der Test-Film. Beim nächsten schreibe ich mir auf, welche Einstellungen ich wann und wo benutzt habe. Und die anderen beiden Filme sind dann dazu da, das beste heraus zu bekommen. Ich bin so unglaublich gespannt auf die ersten Fotos. Sie wurde seit ca. 20 Jahren nicht mehr angefasst. Das ist alles so unglaublich spannend!
Und es sind so unglaublich viele Rädchen, wo ich keine NOCH Ahnung habe, wozu sie da sind. Ich freue mich sehr auf die Ergebnisse und werde sie euch natürlich zeigen!

(thihihi. columb halle. thihihihihi.)
Sag mal Aenna, was hast du Freitag eigentlich so getrieben? Oh, nett von dir, das du mich fragst.
Durch einen sehr glücklichen Zufall bin ich nämlich mit einer Freundin und Drei mir unbekannten Kerlen kurzerhand nach Berlin gefahren um auf das Rise Against Konzert zu gehen. Eines der einzigen 5 Konzerte in Deutschland dieses Jahr, soweit ich weiss. Nach kurzem Finanz-Check wegen Spritgeld und Karten, wurde dann die passende Kleidung gesucht und gefunden und zack ab ins Auto und los ging es. Mit kleinem zwischenhalt bei Mäcces ( was schlussendlich auch nicht wirklich sehr ergiebig war…Was soll man auch erwarten.) ging es ohne Probleme und Stau innerhalb von guten 3 Stunden nach Berlin. Dort angekommen hatten wir ein wenig bedenken, das die Schar an kleinen Emo-Kiddies alle aufs Rise Against Konzert wollten. Zu unserer Freude drifteten sie aber zu Silverstein ab.
Schlau wie ich war, kaufte ich mir gleich ein Shirt. Nachher war nämlich genau das, was ich wollte ausverkauft. HAH! Dann wurde kurz in den Biergarten verschwunden und da war auch schon Anka, die ich seit einem halben Jahr nicht mehr sah. Berlin -> Einbeck. Ist nicht gerade einfach. Nach Frauen-Rumgekreische und Beruhigung schauten wir uns dann ein bisschen die Vorband COLISEUM an. Erstes Lied. Skepsis. Schlussendlich doch für gut befunden. ( Ausserdem ist der Drummer heiss !)
Danach noch ein kurzes Bierchen getrunken und Rise Against fingen an.
Kurz gehalten. Pogo ( kann ich eigentlich ab, mach ich eigentlich mit) , Aenna stürzt, extremes Gedrängel, werde zwar hochgezogen, aber nicht rechtzeitig. Schuhabdruck im Gesicht am Kiefer. Arge Kopfschmerzen, erstmal raus und Mageninhalt entleeren. Danach ging es mir wieder besser, beschloss aber die nächsten eineinhalb Stunden auf der Tribüne zu verbringen. Hey, immerhin konnte ich endlich auf einem Konzert mal was sehen! Alles positiv sehen. Ausserdem haben wir da oben auch gerockt!
Alles in allem war es trotz meines Sturzes da und den Schmerzen ein sehr sehr sehr toller Abend. Gerne wieder. Sehr gerne sogar! Spontankonzertliebe. <3
<3
Mein Onkel ist wieder ein Jahr älter geworden. Zu diesem Anlass fuhren wir am Sonntag in das 108km entfernte Porta Westfalica oder auch Kleinenbremen genannt. Knapp 5 Minuten Fußmarsch von deren Zuhause steht das Bergwerk “Wohlverwahrt”. Dort hat es uns neben dem Geocashen nicht zuletzt wegen dem guten Wetter hingezogen. Das letzte mal, wo wir da waren, bestand dort alles noch aus tiefsten Schnee und Eis. So war es doch netter anzusehen im schönsten Märzen-Sonnenschein. Meine Cousine und Ich schlupften auch kurz durch den Eingang ins Bergwerk, aber wurden dann rausgeschickt, da die Führungen erst im April wieder beginnen. Schade. War auch so ein schöner Tag dort.
Ich bin ja begeisterte “Faces in Places” Sucherin/Fotografin. Und ich habe in meiner bisherigen Faces in Places Laufbahn nie nie nie so ein tolles Face gefunden, wie dort. Es war fast schon zu schön um wahr zu sein. Dieser gekonnte “WTF” Ausdruck in seinem Gesicht. Grandios Herr Stein, Grandios!
Ich habe schon oft einen Neuanfang geplant, weil mir mein bisheriges Leben ziemlich auf den Senkel geht, doch nie hatte ich die Kraft und Motivation dafür bisher. Doch es gibt einige Faktoren, die es gerade sehr begünstigen am 1. März 2011 genau mit diesem Vorhaben anzufangen. Es war nicht leicht in letzter Zeit. Wie ihr an den Blogeinträgen sehen könnt. Doch diese Phase ist wohl so gut wie überwunden und ich kann nun nach vorne blicken. Zwar noch nicht so unbedingt in dem Maße, wie ich es gerne hätte, aber das wird alles. Irgendwie. Hakuna Matata.
Neuerdings habe ich mich übrigens in The Cinematic Orchestra verliebt. Frühlingsgefühle schätze ich mal. <3
Nebenbei passt das gerade zu meiner Situation. Ohne denjenigen, mit dem ich ein Haus bauen kann, aber mal so vom übertragenen Sinne her. Vielleicht wird irgendwann ja auch jemand da sein, mit dem ich dieses Haus bauen kann..
Es ist wahrlich nicht immer leicht zu wissen, bzw. nicht zu wissen, wohin der Weg geht.
Manchmal stehe ich an der Maschine auf der Arbeit und denke darüber nach, was gewesen wäre, wenn alles anders gelaufen wäre damals. Wenn ich meinen Mund aufgemacht hätte. Meine Meinung gesagt hätte. Dann verliere ich ein paar Sekunden meiner Aufmerksamkeit und schon bleibt die Maschine stehen. Fehlprodukt. Ich habe ja nicht nachgelegt, weil ich in Gedanken wo anders umherschwirrte. Das passiert mir immer öfters in letzter Zeit. Nicht unbedingt nur auf der Arbeit, aber dort habe ich die meiste Zeit nachzudenken. 8 Stunden fast monotones Arbeiten ohne andere Reize schmeisst halt den Denkapperat an. Mehr als man eigentlich will.
Ich bin ich mir selber ziemlich im Weg manchmal. In dem, was ich mache. In meinen Gedanken und in meinen Gefühlen. Wobei ich inzwischen lernte, das richtige Zwischenmenschliche Beziehungen ( Nicht nur Partner ) ziemlich schwer zu finden sind. Viele lassen sich erst garnicht darauf ein, jemanden mit all seinen Facetten kennenzulernen. Man sieht denjenigen, macht sich innerhalb der ersten Sekunde ein Bild von ihm und lässt ihn dann nach kurzer Zeit links liegen. Leider bin ich in letzter Zeit viel zu Oft durch solche Aktionen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeworfen worden. Ich sitze hier nicht rum und bin alleine und jammere oder so ein Kram. Nein, ich habe Leute, die für mich da sind. Dennoch finde ich es nicht in Ordnung wie man in der heutigen Zeit mit seinen Mitmenschen umgeht. Klar, manchmal bin ich auch nicht besser und beurteile Menschen im ersten Moment falsch. Das macht jeder von uns. Aber ich für meinen Teil versuche dann mehr über denjenigen herauszufinden.
Manchmal wüsste ich gerne, wohin mein Weg mich führt. Wohin ich gehen werde, in welche Fußstapfen ich trete, welche Gedanken mich verfolgen und welche Sachen ich erlebe. Doch dann denke ich wieder darüber nach und merke, das alles zu seiner Zeit kommen wird. Es kann ja schließlich nicht ewiglich so weitergehen.
Man ist ein Puzzleteil des Lebens. Und irgendwo, das weiss ich ganz genau, ist das Stück wo auch du hinein passt.
(Erst dachte ich, es sei zu Privat. Aber man ist ja eh ein gläserner Mensch. Ausserdem möchte ich
nicht mehr nur “Der Gastblogger ohne Namen” bei Hannah sein. Ich möchte zu meinem Text stehen. Danke trotzdem, das du ihn bei dir veröffentlicht hast <3)
Manchmal habe ich das Bedürfnis, mich zwischen zwei Menschen zu stellen, die gerade miteinander kommunizieren. Einfach so. Ohne jeglichen Sinn hinter dem Ganzen. Manchmal habe ich auch einfach Lust, mich unter meiner Decke zu verkriechen und niemanden an mich heran zu lassen. Dann wiederum möchte ich so sehr jemanden an meiner Seite wissen, dass es mich innerlich zerreißt ohne Rückstände, wenn niemand da ist, der sich dieser Aufgabe gewachsen fühlt. Ich bin ein innerliches Wrack und ein Regenbogen. Ich kann nicht vorwärts, aber auch nicht zurück. Ich kann auf keiner Stelle stehen. Was passiert mit mir, wenn ich mich fallen lasse? Knalle ich auf den harten Boden des Lebens wieder zurück, oder ist da nicht doch jemand, der mich auffängt. Sei es auch nur intellektuell. Ich fange an zu weinen, ohne Grund. Einfach so. Lache innerhalb der nächsten paar Minuten jedoch auch wieder.
Manchmal überkommt mich ein Gefühl, dass ich fehl am Platze bin. Komplett. Ich habe Freunde. Sehr gute Freunde sogar, die mich in jeglicher Hinsicht unterstützen. Bin ihnen auch sehr dankbar dafür, ohne sie wäre das alles auch nicht ertragbar. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich jeden in meinen Umfeld nerve, obwohl ich es gar nicht mache. Es ist ein komisches Gefühl. überflüssig zu sein.
Mein Leben besteht aus purer Lebensfreude, die innerhalb von Sekunden in kleinste Bruchstücke zerfallen kann und kristallklar auf den Boden fällt in 1.000.000 Stückchen. Unheilbar. Ich bin an manchen Tagen über meine Gefühlswelt nicht mehr Herr bzw. Frau und bin froh, wenn ich hier ganz alleine vor mich hin hocken kann und mich in mir selber verkriechen kann, damit ich niemanden wehtue. Nebenbei sind da noch ein Haufen voller Ängste. Angst des Verlassenwerdens, der Einsamkeit, der Berührung, der Nähe, der stetigen Unruhe.
Das einzige, was mir momentan hilft, ist der Flucht-Schlaf. Gerne auch mal über 10 Stunden lang. Nur dort fühle ich mich sicher. Sicher in der viel zu großen Welt für mein kleines Herz, was so stark aber dennoch so unheimlich zerbrechlich ist.
Ich wünschte, ich wüsste, was mit mir los ist. Das würde alles so erträglicher machen.
Manchmal möchte ich in mich schauen, um zu wissen, was mein Leben da so bestimmt. Warum ich so bin. Wieso ich so handele, wie ich handele.
Ich möchte wissen, wer ich wirklich bin….
Und dann fühlst du dich auf einmal so, als würdest du dein ganzes Leben auf einer Reise gewesen sein und bist wieder zuhause angekommen.
Ich kann garnicht wirklich beschreiben, was für ein Gefühl mich übermannte, als ich die Häuser, die Menschen, das Meer und den Pier sah. So ein Gefühl hatte ich bisher nicht. Beschreiben? Fehlanzeige. Mein Herz schlug höher, als wenn ich verliebt sei. Aber so ein Schwachsinn, man kann sich nicht in eine Stadt verlieben. Oder? Jeden einzelnen Zentimeter Luft sog ich in mich hinein und jedes Geschrei der Möwen ließ mich lächeln. Vielleicht bin ich es doch ein bischen. Also das Verliebt sein. Was durchaus bei dieser Stadt nicht ganz so schwer ist. Sie ist wunderschön und ihre teils alten Gebäude, die meist nur noch Teilweise bewohnbar sind, strahlen eine ungemeine Wärme und Schönheit aus.
Die Hochzeit meiner Cousine war im übrigen auch sehr schön. Dieses war ja der Grund des Besuches in Brighton. Dort lernten sich die beiden nämlich kennen. Zwei Bräute , zwei wunderschöne Kleider. Eine schöne Zeremonie und meine neue Verwandtschaft ist wundervoll! Ich mag sie sehr gerne und habe sie jetzt schon in mein Herz geschlossen. Wer mich mit dem britischen Akzent und einem ” Hello my Darling” begrüßt, der hat schon sehr schnell gepunktet bei mir. Just saying!
In jedem Winkel gab es was zu entdecken. Sei es ein kleiner Muffin-Laden, ein Hutmacher, ein Krimskrams-Laden oder ein Laden voller Kameras ( bis oben an die Decke. Mein persönliches Mekka!!). Nicht nur die Stadt faszinierte mich, sondern auch das angrenzende Meer. Dadurch, das wir nur am Mittwoch und Donnerstag einigermaßen angenehmes Wetter hatten ( kein Nebel!) war die Ausbeute der Fotos nicht all zu Groß. Ich bin aber zufrieden. Irgendwann demnächst, wenn das Geld stimmt und ich Zeit habe, möchte ich für mindestens eine Woche erneut nach Brighton. Meine Liebe lässt mich nicht los. Sie hat sich in mein Herz festgebohrt. Brighton? Ich liebe Dich.
Weitere Bilder meines London-Aufenthaltes gibt es hier -> RottenPolaroid @ Flickr
Ja, dieses Bild benutzte ich schon einmal. Aber es passt gerade zu der Situation. Mein Laptop hat wohl seine letzten Stündchen gehabt und ist in die Ewigen Gründe der Bits und Bytes gerattert. Hier ein bischen Mitleid. Nun ist auch schon wieder gut. Ich sitze gerade an dem extrem langsamen Rechner meiner Mutter, die eine fast nostalgische Version von Windows ME besitzt. Ich fühle mich so 2000. Millennium.
Nun stellte sich die Frage, die schon länger in meinem Kopf umherspukt, dann plötzlich doch sehr schnell und ernst. ” Was ist, wenn der Laptop nicht mehr angeht und wirklich mal stirbt?…Welches Betriebssystem dann? Weiterhin Windows? ” ….Ihr könnt euch denken, was draus wird Mitte Januar.
Ich habe mich für das Macbook Pro entschieden, weil es mir beim Air einfach auf den Sack geht, das wegen dem Design die Kapazität in Leidenschaft gezogen wird. 13” wird es, falls einer gerade fragen wollte. Ich glaube, das ist eine gute Entscheidung. Immerhin kann ich damit endlich die ganzen Dinge machen, die ich die letzten Monate nicht erstellen konnte, weil mein Laptop z.B. für Photoshop oder inDesign knapp 4 Minuten zum Hochfahren brauchte. Natürlich durfte ich dann auch nichts anklicken und musste mit Abbruch rechnen. So macht Arbeiten keinen Spass. Und mein Musik-Mikrofon verstaubt auch schon so langsam in seinem Köfferchen.
Gibt es irgendwelche Sachen, die ich UNBEDINGT brauche, wenn ich das Pro in meinen Händen weiss? Ich bin doch ein halber Newbie. Ihr wisst das doch. Auf auf meine treuen Leser und Kommentierer. <3





















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