Manchmal lohnt es sich sehr mit einem wundervollen Mädchen einen Nachmittag zu verbringen. Besser ist das natürlich dann, wenn auch etwas produktives dabei heraus kommt. Dieser Nachmittag hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und mich diesem Lied vielleicht ein bisschen näher gebracht, als ich es eigentlich wollte. (Ja, ich habe das Lied nie sonderlich gemocht bis gestern.) Und das liegt auch zum Teil an Marlene. Ich habe sie unendlich gerne und bin froh, das wir durchaus doch so harmonieren miteinander. (Wenn auch nicht immer….siehe/höre Video) Aber es geht ja auch darum, das man sich wohl fühlt in seiner Musik. Und das haben wir beide gestern sichtlich getan.

Es ist Weihnachten. Wieder mal. Es ist schon wieder ein Jahr vergangen ohne Dich. Du fehlst an so vielen Ecken und Enden. Innerhalb des Jahres habe ich dir viele kleine Botschaften geschickt und mit dir geredet. Andere haben mich für verrückt gehalten, als ich vor deinem Grabstein stand. Das war mir jedoch egal. Ich wusste, dass es ankommt. Und das ist dass wichtigste. Manchmal spürte ich die Anwesenheit von dir. Die warme Hand auf meiner Schulter. Sie beruhigte mich schon sooft. Und es tut unglaublich gut, nicht wirklich Abschied nehmen zu müssen. Warum auch, du lebst in mir weiter. In meinem Herzen. Überall um mich herum. Und das ist schön. Schöner als alles andere. Ich wünsche dir hiermit eine schöne Zeit und du könntest mal mit dem guten Wettergott reden, damit wir hier nicht bei 8 Grad an Weihnachten!!! Ohne Schnee hocken.

Ich vermisse Dich.

(puline hieß wohl das vormieterkind. ich fands süß)
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Momentan ist alles ein bisschen viel und durcheinander. Ich habe nicht wirklich Internet ( ausser auf dem iPhone ). Die Wohnung wird  so langsam. Ich bleibe dann aus Gründen doch hier in Einbeck. Gründe, die nicht in das Internet gehören. Öffentlich. Wer ein Statement dazu möchte, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Ich versuche so sachlich wie es geht zu antworten, nehmt es mir nicht übel, wenn ich es nicht schaffe. Bevor ich wieder richtig Internet habe, vergeht wohl noch ein bisschen. Dafür habe ich heute den Boden ausgesucht der in die Wohnung kommt und bin zufrieden. Und noch zufriedener, wenn er endlich liegt und die Möbel aufgebaut werden können. Dann noch den Flauscheteppich vor die Couch und dann schließe ich die Tür, dimme das Licht, mache mir schöne Musik an und geh Baden. Ich habe nämlich eine Badewanne und die werde ich mit Wonne und Hingabe einweihen!

… kann nicht alles momentan ein wenig einfacher sein? Wieso muss alles so schwer sein. Nicht, das ich das nicht alles irgendwie gebacken bekäme, aber warum denn so schwer? Ich wünschte manchmal einfach, das ich eine Seifenblase wäre. Eine Seifenblase, die über allem schwebt und platzen kann, wann sie möchte. Leicht im Wind, Leicht in den Gedanken, Ohne Stress und ohne diese eine Sache, die mich immer wieder bestialisch in die Knie zwingt. Seelenfrei sozusagen. Nur einen Tag. Zur Erholung. Das wäre verdammt angenehm.

Als ich noch ein kleiner Knirps war, nicht sonderlich viel kleiner als jetzt, aber jünger, ( 1,56m A.d.R.) kam es so,
dass meine Cousine und Ich das Mickey Maus Magazin abonniert bekommen haben. Damit fing meine Disney-
Sucht quasi an. Glaube ich. Ich wuchs mit Mickey, Donald, Goofy und Pluto auf und sie begleiten mich auch
heute noch. Ich bin nämlich immernoch begeistete “Lustiges Taschenbuch” Leserin. Nur das MMM ist nicht mehr
abonniert, man wird ja auch irgendwann ein wenig größer. (Ich schau im Kiosk dennoch immer mal ins Heft
rein. Aber psssst!)

Wie manche aufmerksame Wissen hege ich eine große Liebe für Finnland. Die irgendwann anfing, als ich das
erste mal Sunrise Avenue hörte und mich ein wenig in Samu verliebte. Dem Herrn Haber und den anderen Jungs
habe ich zu verdanken, das ich mich in eines der schönsten Länder ( in meinen Augen) der Welt verschaut habe.
Ich habe mir vorgenommen dort irgendwann ein mal für längere Zeit als einen Kurzurlaub zu bleiben und etwas
zu machen. Und obwohl sie dort auch Englisch sprechen und die Kommunikation dadurch nicht beeinträchtigt
ist, würde ich schon gerne verstehen, was sie dort reden. Deshalb habe ich mir vorgenommen in Eigenarbeit und
ohne VHS Kurs finnisch zu lernen. Eine ziemlich waghalsige und lange Aktion, die sich aber schlussendlich
lohnen wird.

Momentan ist ein Freund von mir dort Oben und arbeitet dort. Ich bin ein wenig sehr neidisch. Heute Nachmittag
trafen wir uns nach fast einem Jahr endlich wieder und es war ein schönes Treffen. Er erzählte mir vieles von Suomi
und ich lauschte und staunte viel. Das dort tatsächlich Donnerstags Erbsensuppentag ist, und du mit ein paar Bier
nicht weit kommst. Entweder du TRINKST bis dir die Kehle wegbrennt, oder du bist nüchtern. Aber so rumgenippe
gibt es da nicht.  Und Rob brachte mir auch “was zum Üben” mit. Nämlich zweimal ein lustiges Taschenbuch und
ein Garfield Buch. Ich saß breitgrinsend im Cafè und hätte am liebsten losgequitscht, aber man hat ja Öffentlichkeits-
Anstand. Ein wenig. Alles in allem kann ich jetzt noch besser finnisch lernen, und das sogar nun mit Spass! <3

Es ist wahrlich nicht immer leicht zu wissen, bzw. nicht zu wissen, wohin der Weg geht.

Manchmal stehe ich an der Maschine auf der Arbeit und denke darüber nach, was gewesen wäre, wenn alles anders gelaufen wäre damals. Wenn ich meinen Mund aufgemacht hätte. Meine Meinung gesagt hätte. Dann verliere ich ein paar Sekunden meiner Aufmerksamkeit und schon bleibt die Maschine stehen. Fehlprodukt. Ich habe ja nicht nachgelegt, weil ich in Gedanken wo anders umherschwirrte. Das passiert mir immer öfters in letzter Zeit. Nicht unbedingt nur auf der Arbeit, aber dort habe ich die meiste Zeit nachzudenken. 8 Stunden fast monotones Arbeiten ohne andere Reize schmeisst halt den Denkapperat an. Mehr als man eigentlich will.

Ich bin ich mir selber ziemlich im Weg manchmal. In dem, was ich mache. In meinen Gedanken und in meinen Gefühlen. Wobei ich inzwischen lernte, das richtige Zwischenmenschliche Beziehungen ( Nicht nur Partner ) ziemlich schwer zu finden sind. Viele lassen sich erst garnicht darauf ein, jemanden mit all seinen Facetten kennenzulernen. Man sieht denjenigen, macht sich innerhalb der ersten Sekunde ein Bild von ihm und lässt ihn dann nach kurzer Zeit links liegen. Leider bin ich in letzter Zeit viel zu Oft durch solche Aktionen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeworfen worden. Ich sitze hier nicht rum und bin alleine und jammere oder so ein Kram. Nein, ich habe Leute, die für mich da sind. Dennoch finde ich es nicht in Ordnung wie man in der heutigen Zeit mit seinen Mitmenschen umgeht. Klar, manchmal bin ich auch nicht besser und beurteile Menschen im ersten Moment falsch. Das macht jeder von uns. Aber ich für meinen Teil versuche dann mehr über denjenigen herauszufinden.

Manchmal wüsste ich gerne, wohin mein Weg mich führt. Wohin ich gehen werde, in welche Fußstapfen ich trete, welche Gedanken mich verfolgen und welche Sachen ich erlebe. Doch dann denke ich wieder darüber nach und merke, das alles zu seiner Zeit kommen wird. Es kann ja schließlich nicht ewiglich so weitergehen.

Man ist ein Puzzleteil des Lebens. Und irgendwo, das weiss ich ganz genau,  ist das Stück wo auch du hinein passt.