“Warum bist du eigentlich so bekloppt dir eine der schwersten Sprachen der Welt auszusuchen , um sie zu lernen?”. Wenn du demjenigen mit einem ” Weil ich dort hingehöre” antwortest, gibt es entweder einen Facepalm gefolgt von einem Doublefacepalm oder ein erstauntes “Oh” zu hören. Meistens bin ich jedoch immer an der erste Variante der Menschen geraten. Andere träumen halt von deutlich Einfacher-Sprachigen Ländern und mich zieht es nunmal nach Suomi. Wenn ich über Finnland erzähle, kriege ich dieses glitzern in den Augen. Das glitzern, das kleine Kinder haben, wenn sie vom Weihnachtsmann mit seinem vollgepackten Sack schöner Sachen erzählen. So sitze ich hier und meine Augen glitzern weil sie den vollgepackten Sack voller schöner Dinge sehen. Zwar nur vor dem innerlichen Auge, auf dem Bildschirm, in einem Buch oder von Erzählungen anderer. Dennoch empfinde ich alleine durch das Informationen sammeln und ihrer Musik, eine solche Verbundenheit in mir, das ich diese ganz dick in Watte packe, damit sie immer gut beschützt in mir liegt.
Ich fühle mich wohl, wenn ich an Suomi denke. Ich fühle mich wohl, wenn ich an die Abende und Sonnenaufgänge denke. An die Luft, an die Menschen dort, die Melancholie, die Pferde, das glitzern des Schnees, die Häuser, die Seen, ja auch die Mücken. Ich fühle mich eingebettet in einen Berg aus wunderbaren Gefühlen, wenn ich an Suomi denke.
Es gibt viele Momente, wo ich mich dort hindenke. Wenn hier alles wieder einmal zuviel wird oder ich auf der Fensterbank sitze, die Sterne anschaue und mir vorstelle , das genau diese Sterne auch über Suomi hängen. Dieses Land beruhigt mich, gibt mir die Kraft immer weiter zu machen, auch wenn ich manchmal sehr am Rande stehe. Denn irgendwann werde ich die Gewissheit haben, das ich dort mein Lager aufschlagen kann und wie Peter Fox an meinem Haus am See sitze und meine 100 Enkel trollen um mich herum und singen das Moomin-Intro und ich summe leise mit.
Der Christoph hat gerufen. Die Anna ist gefolgt. Heute geht es um die Photo-Challenge zum Thema Frühherbst. Ich finde das ist eine sehr gute Gelegenheit um auf unseren Giebel aufmerksam zu machen. Dort hängt nämlich eine Vorrichtung wo wir Weinreben anbrachten. Vor Jahren. Auch eher meine Eltern und Großeltern, als ich. Aber es steht immernoch da und wenn die Weintrauben so richtig prall und rund sind, dann verzieh ich mich schon mal gerne um die Ecke des Hauses und werde wieder ein Kind. Eine Naschkatze steckt doch in jedem von uns.

Ich würde gerne meinen Kopf ausschalten und den Bauch ein. Oder das Herz. Wobei das immer so angreifbar ist und nicht wirklich in der Lage sich zu wehr zu setzen. Im Gegensatz zu meinen Liebhabpölsterchen. Da kommt viel weniger durch als gedacht. Ich sollte mein Herz in diese Gegend ablagern. Wäre durchaus praktischer um in dieser Zeit zurecht zu kommen. Viele sprachen letztes Jahr von “DEM” Jahr. “2010 wird mein Jahr” – “Uhhh, 2010 wird soo toll und endlich nehm ich mir vor nicht mehr zu Rauchen” … So wie jedes Jahr gibt es wieder die Verlierer, die sich gleich am 1. Januar Abends die Zigarette ansteckten, weil sie es nicht mehr ertrugen. Die Gewinner, die es wie jedes Jahr ohne Probleme schaffen alles durchzuziehen was sie sich vornehmen. Und mich.
Ich bin mit keinem besonderen Gedanken in das Neue Jahr gerutscht. Ich habe mir weder was vorgenommen, oder überhaupt an sowas gedacht. Im Nachhinein denke ich manchmal, das wäre vielleicht doch nicht so verkehrt gewesen, mir etwas vorzunehmen. Wie ich dieses Jahr bisher durchgehalten habe, ohne irgendwelche relevanten Schäden davon zu nehmen, ist mir immernoch ein Rätsel… Aber das Jahr ist ja noch nicht um. Es fing an mit Tod, es ging weiter mit Tod. Gleich am 1.1.2010 schon der erste Todesfall. In dem Monat folgten noch 2, im Februar dann 3. Verarbeitungszeit ist was für Pussys. Meine 5 Freunde und mein Opa sind immer bei mir. Jeden Tag. Jede Minute und jede Sekunde. In Gedanken, im Herzen, im Gefühl. Manchmal rede ich auch mit ihnen, leise vor mich hin. Meistens, wenn ich im Bus sitze und mein Atem an der Scheibe hängt und ich wieder an der falschen Haltestelle aussteige, weil ich in Gedanken war. Es ist wohl meine Art und Weise das ganze Drama des Jahres zu verarbeiten. Vielleicht sollte das ein guter Vorsatz für das Jahr 2011 sein. Mach alles besser als das letzte Jahr.

Die Welt dreht sich und ich möchte sie irgendwie anhalten, aufhalten, stoppen. Das ist mir alles viel zu schnell und viel zu aufregend gewesen, das ich da überhaupt eine Chance hatte, hinter her zu kommen. Was denkt sich mein Leben eigentlich, wen es hier vor sich hat?! Was habe ich ihm denn schon großartig getan? Ich habe ein gutes Führungszeugnis , nichts verbrochen ( abgesehen von dem Bruch der Nase des…Das ist eine andere Geschichte!).. Also, was fällt ihm ein so mein Weg zu ebnen!?…
Um diesem negativen Gedankengut um diese Uhrzeit noch ein wenig das Drama zu nehmen , habe ich vorhin erfahren, das ich dieses Jahr mit dem Dave auf das Sonic Syndicate Konzert nach Hamburg fahre. Etwas, wodrauf ich mich auf jedenfall freuen kann dieses Jahr! (: Einstimmungstechnisch verdrängt es somit den Melancholie-Liebhaber Gisbert zu Knyphausen von meiner Liste. Was auch ganz gut ist, sonst hängt es mir irgendwann zum Halse raus und das will ich nicht, vorallem nicht bei ihm!
Bei Welikethat gab es letztes ein Gewinnspiel und da wurd ich glatt mal so als erste Gewinnerin
gezogen. I like it. Es ging um Hornbach und seine Werbung “Es gibt immer was zu tun”. Ein Projekt-
Buch mit allerlei nützlichen Anleitungen wurde dann an mich verschickt. Hab mit meiner Bierkisten
Bett Idee wohl doch ganz gut gelegen. Das ist ein ganz schön Dicker Wälzer geworden. Steht aber
auch alles mögliche drin. Wenn ich das jetzt alles durchgelesen hab, dann bau ich euch euer Traum-
Haus! Fühle mich auf einmal noch Handwerklicher begabt! So wie Hulk nur ohne Grün!
Das hier oben ist Alex Goot.
Er lebt im Hinterland von New York und er liebt es Musik zu machen. Hätte man ja fast nicht
gedacht. Hoho. Er hat auf Youtube bereits 19 Videos mit Covern und eigenen Songs die,
zumindestens mich, sehr glücklich machen. Ich mag seine Musik, seine Stimme und das Talent
die ganzen Instrumente selber zu spielen. Ein Allround-Talent!
Wenn ihr nähere Informationen über ihn erfahren wollt -> Klick es wie Hinterschinken.
Wenn euch Jammerlappen ( Ich inbegriffen) das nächstemal ein Kerl/ein Mädchen einen Korb
gibt, oder ihr heulend in der Ecke liegt und ihr euch denkt, das niemand wieder jemals einen so
lieben kann, dann haltet mal inne und nehmt euch 5 Minuten Zeit euer kleines verkümmertes
Herz zu öffnen und den süßesten alten Mann der ganzen weiten Welt beim Treffen mit seiner
alten Liebe anzuschauen. So! In our Face!

(Picture . Me)
Dieses ganze Jahr ist ein Spießrutenlauf mit mir selber gewesen. Gegen mich. Für mich.
Ich weiss es nicht. Vieles ist mir zu Kopf gestiegen. Vieles habe ich versucht und bin
an mir selber gescheitert. Ich bin durch viele Löcher gestapft. Manche klein, manche
jedoch so groß, das ich bis zum Haaransatz drin verschwunden bin ( Ist bei 1,58m, nicht
ganz so schwer..)
Ich weiss es nicht.
Habe manche Projekte angefangen, bin im Strudel des “..Wayne..” hängen geblieben und
ließ sie dann schleifen, bis ich es ganz aufgab nochwas dafür zu machen. Es tat mir ja auch
irgendwie Leid. Das tut es mir auch noch heute. Es hätte echt was tolles werden können.
Dieses Jahr hatt beschissen Angefangen. 6 meiner liebsten Menschen, sind einfach so gen
Himmel gewandert, ohne auf mich zu warten. Einfach losgelaufen, haben ihren Kopf noch
in meine Richtung gedreht und mir gesagt ” Ey, nimm deine Gitarre und spiel für uns, wenn
dir danach ist. Wir werden bald wieder beisammen sein, glaube uns”. Es ist schwer, daran
zu glauben, aber ich mache es. Und irgendwann werden wir alle wieder beisammen sein.
Dann werden die Tage und Nächte nachgeholt, dessen Erdenzeit nicht mehr vorhanden war.
Es ist nicht leicht. Viele Nächte liege ich wach. Kann nicht schlafen. Verliere mich in vielerlei
Dingen, anstatt die Augen zu schließen und den Kopf aus zu machen. Das kann ich aber nicht.
Er rattert und rattert und rattert unaufhörlich immer weiter vorran. Es ist , als wolle er mir
sagen, das ich einfach keine Pause haben soll. Das ich weitermachen muss, weil meine
Mitmenschen mich immer zu 100 % brauchen. Wie lange ich noch so weitermachen kann,
das ist unklar. Auch mir selber. Irgendwann wird der Zeitpunkt wohl kommen, wo ich
einfach aufgeben werde. Meine Welt ist dieses Jahr aus den Angeln geworfen worden. Mehr
als ich geglaubt habe. Es ist alles so verdammt schwer geworden…
Ich hoffe, das ich aus diesem Strudel wieder herauskomme. Mir jemand die Chance gibt,
zu zeigen, das ich doch wert bin, an mir zu arbeiten. Und bis dahin, werde ich mein best
möglichstes geben, der Welt in den Arsch zu treten und mein Ding durchzuziehen.
Egal wie schwer es wird. Ob ich es alleine schaffen werde, das weiss ich nicht. Aber darüber
möchte ich jetzt auch noch garnicht nachdenken.
When the Life FUCK you, FUCK back!
Hallo. Ich habe es kaputt gemacht. Durch meine grenzenlose Dummheit, einfach im Code umher zu schlawenzeln. Ich werde mich morgen drum kümmern. Das ist so eine typische Aenna-Fail-Situation! u_u Bis dahin gibt es ein #Catcontent Video! (Ja, ich benutze Hashtags in meinem Blogbeitrag eins eins elf AusrufezeichenAusrufezeichen)
Ohne viele Worte. Ich liebe diese Band einfach. Immer und immer wieder. Nebenbei eines der
besten Music-Videos der letzten Zeit, die ich gesehen habe!!!!

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Warum ich Starwars Liebe! Oder auch – Eine Homage an meine Kindheit.
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Ich bin in den 90′ern groß geworden. An die letzten beiden 80er Jahre kann ich mich nicht mehr
erinnern. Werde den Tag wohl mit Windeln bekacken, schreien und schlafen verbracht haben.
Dementsprechend bin ich ein Kind der neuen Technologien geworden. In den 90er Jahren hat
sich vieles Revolutioniert und es ist viel geschehen. Nicht zuletzt haben sich viele tolle super
Sendungen im Fernsehen breit gemacht. Man denke hier zum Beispiel an die Mumins, Saber
Rider, He-Man, Ninja Turtles und so weiter. Es gab jedoch nicht zuletzt auch noch gewisse Filme,
die mich in meiner Kindheit begleitet haben. Sei es ganz Kinderfilmklischeehaft “König der Löwen”,
so ist es mit der Zeit immer mehr auf eine gewisses Genre hinaus gelaufen. Klar, ich bin immernoch
großer Fan von Disney Filmen und “Frauen Aww wie Süß” Filmen. Dennoch macht sich Film-
technisch ein großes männliches Gen in mir breit. Das hört sich im übrigen sexueller an, als es ist.
Ihr Ferkel! Ich bin Fantasy – Horror – Splatter – Liebhaberin. Durch und Durch…
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Ich ♥ Star Wars.
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Ich habe Star Wars schon immer geliebt. Seit ich drüber nachdenken kann. Meistens im Stillen und
heimlich vor mich hin aus Angst, als Mädchen dafür doof angeschaut/angemacht zu werden.
(Kinder sind GRAUSAM!!!) Irgendwann dann so mit 12 – 13 entwickelte ich zwecks einer bestimmten
Zeitspanne meines Lebens die Vorzüge von Star-Wars-Videokassetten und einem Gemeinschafts-
raumes mit Videokassettenplayer. Ich schaute sie zwei drei mal, jede einzelne von ihnen. Und verfiel
immer mehr in die Sucht noch mehr darüber erfahren zu wollen, die alten Filme zu gucken. Und da
war es dann geschehen. Ich verliebte mich das erste mal in meinem Leben in einen Film. In eine
Saga. In ein wunderschönes anderes surreales Leben. Und ich bin bis jetzt in dieser Liebe stecken
geblieben. Danke Star Wars, das du mich bisher durch mein Leben begleitet hast und es auch immer
weiter tun wirst.
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Ich sitze hier an meinem Fenster und schaue zum Himmel hinauf. Schließe meine Augen und
wünsche mir, ich wäre jetzt an einem anderen Ort. An einem Ort, wo die Welt in Ordnung ist.
Was mich wiederum wieder erwachen lässt aus diesem “Tag”traum ist die Tatsache, das ich
so doof saß, das mir mein Bein eingeschlafen ist. Das kaputte auch noch..kann es also nicht
wachtreten. Arschlochbein.
Ich schließe wieder meine Augen und atme die erfrischende Luft ein. Es ist lauwarm draussen.
Meine Mutter betitelt solche Nächte als “Nächte zum Helden zeugen”. Irgendwie hat sie recht.
Wäre ich in der Situation des Kind-haben-wollens, ich würde es genau heute tun. Die Aura,
die so einen Abend umgibt ist sehr seltsam.
Ich sitze hier jedoch an meinem Fenster, lausche Angus and Julia Stone und lächele, weil mir
meine Katze gerade um die Beine streicht und ihr Schnurren mich ruhig werden lässt.
Manchmal…Ja manchmal liebe ich den Sommer mit seinen Nächten!




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