
(Foto : Anna Kühn )
Manchmal ist in mir ein Gefühl, das mir sagt, es wird irgendwann einfach alles besser werden. Es
kann nicht immer so weitergehen wie jetzt. Und dann fängt das Herz an zu kämpfen. Gegen das Ge-
hirn. Gegen die Ängste und gegen die Vorstellungen, die in mir schwirren, als wären sie die
Gefangenen meines selbst. Es durchleuchtet mich mit seiner Macht. Es drückt mich immer wieder
auf den Boden der Tatsachen zurück. Viel zu oft eigentlich. Viel zu selten zeigt sich das, was
wirklich ist. Wobei, vielleicht ist es auch besser so. Dann versucht wenigstens keiner mein inneres
zu manipulieren. Es verdrängt die Moment wo ich Dingen so unglaublich nah bin, das es fast schon
zunah ist.
Die Zeit fliegt an mir vorbei. Ich sitze hier und Tage und Wochen vergehen und ich kann nicht ein-
schätzen, wie lang es noch so weitergehen wird. Ich bin nicht alleine. Das weiss ich selber, aber das
Gefühl des leeren Glases macht mich verrückt. Es dringt in jede Vene in jeden Gedanken in mein
Herz und dann in meine Seele. Und da setzt es sich fest. Krallt sich an das, was einmal vor langer Zeit
das Glück und der Wille meiner selbst war. Ich bin gefangen in mir selber in meiner Seele und in
meinen Gedanken. Verloren in einer Welt, die alleine mir gehört. Wo niemand etwas zu suchen hat.
Und wo ich am liebsten doch nicht allein sein würde. Sie ist trist und Grau und beängstigend.
Verlangsamt wird alles, was sich ihr in den Weg stellt. Irgendwann, wird auch sie wieder aufleben
können. So sein wie sie früher einmal war, bevor man anfing sie Stückchenweise brach zu legen und
ihr graue Blumen zu pflanzen. Und bis dahin, werde ich mein bestes Geben um nicht schlussendlich
ein Teil von ihr zu sein. Zu werden, wie sich mich gerne hätte.





Keine Ahnung, was ich sagen soll, ohne das es falsch rüber kommt, aber ich mag den Text, so wie er geschrieben ist. Sowas (in der Art) kritzel ich oft in mein “Scrapbook”. Würde mich aber nicht trauen, sowas mal zu bloggen, von daher hast du meinen Respekt. Bitte mehr sowas…. ich hoffe du verstehst, wie das gemeint ist.
Ja, ich verstehe das. Keine Sorge. Und ich denke, es wird noch einiges kommen in der nächsten Zeit.
Mhm, ja – schön geschrieben..