
(Quelle : http://leggnet.com/2006/12/road-to-nowhere.html )
Wir wissen alle, das niemand wirklich frei von allem ist. Das ist auch mir klar. Nur
es wird einem wieder schmerzlich bewusst, wenn man vor einem erneuten Neu-
Anfang eines Lebensabschnittes steht. Irgendwie habe ich Angst. Angst vor der
Zukunft, vor dem was kommt, oder eben nicht kommt.
Ich habe das Gefühl, wenn ich darüber rede, was ich in meinem Leben erreichen möchte,
hört mir keiner genau zu. Viele sagen, das es der falsche Weg sei. Ich solle erstmal eine
solide Grundausbildung machen und dann kann ich meine Träume verwirklichen.
Aber wieso soll man immer den normalen Weg gehen? Man sei abgesicherter. Okay, das
ist ein Aspekt, den auch ich gutheisse. Aber das war es auch schon wieder.
Es ist ein schmaler Grad auf dem Weg zum Ruhm, zum eigenen Ruhm. Und ich bin
bereit ihn zu gehen. Ich muss raus hier. Egal wohin. Großstadt. Menschen. Aufgaben.
Erlebnisse. Nächte. Ich habe es satt hier zu sein. Mein Leben dreht sich momentan
auf ein und der selben Stelle. Das ist äußerst unbefriedigend. Irgendwas muss getan
werden. Berlin ? München ? Hamburg ? Ich will zu euch. Ich will mich in euch verlieren.
Meinen Lebensweg dort weiter bestreiten. Doch irgendwie fehlt mir jemand, der mir
kräftig in meinen Arsch tritt. So doll, das ich endlich kapiere, das es um mich geht.
Um meine Zukunft. Um mein Leben. Um das dasein.





Dazu fällt mir folgendes Gedicht von Kristiane Allert-Wybranietz ein:
Dir gehört ein ganzer Kasten
mit zwölf verschieden Wasserfarben;
doch
wenn du das Wasser fürchtest,
nützen dir die Farben wenig -
dein Leben bleibt trocken
und dein Blatt leer…
wag den Sprung ins Wasser!