Du fehlst an jeder Ecke meines Lebens…

AennaRockstah is dead, long live ÆNNA..Oder wie ging das?
Ich habe mich dazu entschlossen, nun wirklich mit meiner Musik voran zu kommen. Viele male ging das ja, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, in die Hose. Aber momentan fängt alles wieder an gut zu laufen in meinem Leben. Und dass ist quasi der perfekte Zeitpunkt mich da jetzt mal ein wenig mehr rein zu hängen. Das Lied oben ist schon das erste Lied, was ich komplett alleine geschrieben habe. Und es werden noch mehr kommen. Die liegen alle noch ein wenig rum und warten auf ihren Einsatz. Ich widme dieses Lied einem besonderen Menschen in meinem Leben. Wenn er das jetzt hören könnte, wäre er sicherlich stolz auf mich. Aber ich denke einfach, dass er es auch so kann. Irgendwas gibt es zwischen Himmel und Erde, was man nicht greifen kann…

…aber es ist einfach da.

Der Kopf ist voll. Er ist voller als er eigentlich sein sollte. Ich sitze auf meinem Bett und die Gedanken verlieren sich in unendlichen Waben, die um mich herumschwirren. Mein leerer Blick mischt sich mit der Musik, die aus meinen Boxen kommt. Storm of Capricorn – Veuves de Guerre. Ich sitze dort wie in Trance und versuche einfach auf den schmalen Grad der Gedanken zu balancieren und nicht in die Tiefe zu stürzen. Dafür fehlt die Kraft. Sie drehen sich um die Frage “Was jetzt?”. Was kommt jetzt, nachdem alles schon irgendwie in trockenen Tüchern sitzt. Die Angst türmt sich auf. Dass alles so gut geht, das bin ich nicht gewohnt. Irgendwo muss da doch ein Haken sein. Ich habe ein Auto. Habe den  Führerschein in 2 Wochen (oder 3) fertig, habe eine Ausbildungsstelle, alles dreht sich zum guten und doch fühlt es sich irgendwie falsch an. Nein, falsch ist nicht das richtige Wort dafür. Es fühlt sich ungewohnt an. Aber ich mag es. So könnte es durchaus weitergehen. Wenn jetzt auch noch andere Dinge in meinem Leben sich in die richtige Richtung drehen, dann könnte dieses Jahr sogar ziemlich gut werden. Ich bin gespannt. Gespannt auf das, was die Zukunft mir bringt. Und somit sitze ich hier, immer noch Veuves de Guerre hörend und lächele leise vor mich hin. Denn ich weiss, das alles gut wird.

Irgendwann.

Als ich das letzte mal einen Fuß in den Neuschnee setzte, war es einer der kältesten Nächte des Jahres. Meine Lippen trockneten innerhalb von Sekunden aus und die Lagen von Labello und Co. haben nicht wirklich gehalten. Auch wenn das kein langlebiger Schnee war, hörte man das knirschen unter meinen Schuhen. Das wohl schönste Geräusch, was ich kenne. Für das rumschlendern war es definitiv zu kalt. Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen, mich an meinen Rückzugsort zu begeben. Dort habe ich meine Ruhe und meinen Frieden in der rastlosen Welt. Ich setzte meinen Weg fort, bis ich an der kleinen Biegung angekommen war. Dort sah ich sie stehen. Ihre Augen schauten in meine. Keiner wagte es sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Ich sah den Atem, der aus ihren Nüstern drang. Die Ohren zuckten bei jedem Ausatmen von mir. Wir standen sicherlich eine halbe Ewigkeit dort und schauten uns einfach nur an. Der Schnee rieselte langsam vor unseren Augen herunter und in der Stille konnte man uns beide Atmen hören. Der magische Moment zerbrach relativ schnell, als sie ruckartig große Augen bekam. Als sie los lief mit ihren zierlichen Rehbeinen, schaute sie sich noch ein paar mal um, als wolle sie sagen “Es tut mir Leid, dass ich schon gehen muss. Aber du weisst…”. Und ich wusste.


Es gibt Momente in seinem Leben, da weiss man einfach, dass sich etwas verändert. Sei es der Moment, wenn man in die Schule kommt, oder wenn man seine erste Freundin/ den ersten Freund hat. Dieser Augenblick löst in einem ein Feuerwerk an Gefühlen aus, die man noch nicht recht einordnen kann. Du fühlst nur dieses Kribbeln in dir. In deinen Gedanken, in deinem Herzen, in dir drin. Bei mir ist dieser Moment entstanden, als ich bei den Landungsbrücken in Hamburg an den Horizont schaute. Auf einmal machte sich in mir ein Gefühl breit, das ich ziemlich genossen habe. Und es meint durchaus noch ein wenig länger bei mir bleiben zu wollen. Dieses Gefühl von “Egal wo du bist, deine Gedanken und alles andere ist stets hier.”

Man könnte fast schon sagen, dass es eine Blitzliebe war mit Hamburg und mir. Ich habe da einige Leute von früher hin “verloren”. Theoretischerweise sitzt da halb Einbeck herum. Sie erzählten mir und ich hörte gespannt zu. Es baute sich eine wundervolle Vorstellung in meinem Kopf auf. Und ich hatte im ersten Moment Angst, dass ich das viel zu sehr euphorisierte ohne vorher wirklich dagewesen zu sein. Nunja… Die Angst hat sich dann ganz schnell als Irrtum heraus gestellt. Denn ich fühlte mich selten irgendwo wohler, als dort. Und es liegt nicht an der Euphorie der großen Stadt, der Menschen oder sonst irgendwas..Manchmal weiss man einfach, das irgendwas richtig ist. Und dann sollte man möglichst darauf hinarbeiten, diesem Traum, dieser Vorstellung festen Stand zu verleihen.

Diese 2 Tage waren wirklich eine wunderschöne Zeit. Endlich habe ich es mal geschafft zur #tassebier zu kommen. Musste Nils und die anderen immer vertrösten. Aber jetzt hat es endlich geklappt und es war alles ganz wundervoll. Die ganzen Twittermenschen beißen oder kneifen nicht (Ausser man wird darum gebeten, das auch wirklich zu machen, anstatt es nur anzudeuten. Nicht wahr, Kruepsi?). Es war wirklich sehr schön, alle mal live und zum anfassen vor einem zu haben. Ich empfehle das weiter! Geht zur nächsten #tassebier, da könnt ihr nichts falsch machen! (Wenn die Zeit und das Geld passt, dann werde ich auch wieder da sein!).

Danke für die schönen Tage.
Und ich komme wieder!

PS: Die, die dabei waren, wissen um den Titel des Postes hier. <3
PPS: HOW MUCH IS THE FADEN!?

Gestatten Bestatter – Bei uns liegen Sie richtig.

Peter Wilheim ist Bestatter durch und durch. Er ist vor 30 Jahren mit dieser Branche  in Berührung gekommen, weil das Unternehmen, in dem er arbeitete, nebenbei auch Bestattungen abwickelte. Nach dem Studium und den Lehrjahren folgte dann sein eigenes Unternehmen, in dem er bis heute noch tätig ist.
Irgendwann hat er dann angefangen, die ganzen Begebenheiten aufzuschreiben, nachdem er in den ganzen Jahren
so viele verschiedene Leute kennenlernte und dementsprechend  lustige und traurige Begegnungen erfuhr.
Das ganze Buch ist wirklich empfehlenswert. Von der ersten bis zur letzten Seite. Zum Beispiel erzählt er von einer Frau
“Rüsselschwein”, die mit Sicherheit jeder von uns in seinem Bekanntenkreis hat. Eine sehr ungrazile, große,
von sich überzeugte Frau, die sich immer in das Rampenlicht stellen will..Auch bei Beerdigungen und den Hinterbliebenen, wie in dem Fall mit Daniel.(Anmerkung des Blogschreibers: Die vierte Geschichte.) Ansonsten waren auch sehr traurige Geschichten dabei, wo ich tatsächlich Tränen verdrückte, weil ich selbst schon in solchen Situationen war.
In seinem Webblog, aus dem er dieses Buch mithilfe seiner Leser (so auch mir) erstellte, hat er noch viele
andere Geschichten, die man sich anschauen sollte.
Danke für die schönen Jahre, lieber Peter.
Und ich hoffe noch auf weitere.

Für mehr dumme Headlines in diesem Blog.
Nächste Woche Mittwoch werde ich für eine Woche im Krankenhaus sein. Nach nun endlich einem halben Jahr, hat sich dann doch mal ein Arzt gefunden, der mich ernst nimmt mit meinen Schmerzen im Bein. Ich kann endlich aufhören Schmerztabletten als zweites Grundnahrungsmittel zu benutzen. Ich nenne keine Namen, ala Rufschädigung etc., aber es gibt gewisse Ärzte, die haben ihr Handwerk einfach mal verfehlt. My Opinon.  Da mein Ladekabel vom Mac in die ewigen Jagdgründe gegangen ist, werde ich keine Filme gucken können. Das wurmt mich ganz schön. Ich habe zwar Bücher, aber nachher habe ich da irgendwen doofes auf dem Zimmer liegen und dann haben wir den Salat.

Ich hatte erst vor bei der OP wach zu bleiben. Wann hat man denn schon mal die Chance, in seinen Körper zu gucken. Aber wenn ich mir DAS so angucke…Ich glaube so Narkosen sind eine wunderschöne Sache um mal wieder zu entspannen. Zumal ich eigentlich so “Come On, ist doch nur ein Schnitt und ein bisschen rumprokelei” nach aussen hin zeige und innerlich wie eine Hyäne auf Drogen umherhibbele, wenn was schief geht, was passiert mit meiner erhöhten Schilddrüse und und und.

Aber warscheinlich ist alles Cool und Easy und ich bin dann wieder ohne Schmerzen. Think Positive, nicht wahr?

Ich bin ein bisschen verschossen. Einerseits sowieso in das Lied, aber auch in das Video! Große Klasse! Count Skylarkin ist ein Garant für einen ordentlichen  Reggae – Ska – Soul – Dancehall – Rocking – Jiving – Abgeh Mix. Könnte man glaube ich so ganz gut erklären. Mich haben sie auf jedenfall eingelullt!

Manchmal lohnt es sich sehr mit einem wundervollen Mädchen einen Nachmittag zu verbringen. Besser ist das natürlich dann, wenn auch etwas produktives dabei heraus kommt. Dieser Nachmittag hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und mich diesem Lied vielleicht ein bisschen näher gebracht, als ich es eigentlich wollte. (Ja, ich habe das Lied nie sonderlich gemocht bis gestern.) Und das liegt auch zum Teil an Marlene. Ich habe sie unendlich gerne und bin froh, das wir durchaus doch so harmonieren miteinander. (Wenn auch nicht immer….siehe/höre Video) Aber es geht ja auch darum, das man sich wohl fühlt in seiner Musik. Und das haben wir beide gestern sichtlich getan.

Es ist Weihnachten. Wieder mal. Es ist schon wieder ein Jahr vergangen ohne Dich. Du fehlst an so vielen Ecken und Enden. Innerhalb des Jahres habe ich dir viele kleine Botschaften geschickt und mit dir geredet. Andere haben mich für verrückt gehalten, als ich vor deinem Grabstein stand. Das war mir jedoch egal. Ich wusste, dass es ankommt. Und das ist dass wichtigste. Manchmal spürte ich die Anwesenheit von dir. Die warme Hand auf meiner Schulter. Sie beruhigte mich schon sooft. Und es tut unglaublich gut, nicht wirklich Abschied nehmen zu müssen. Warum auch, du lebst in mir weiter. In meinem Herzen. Überall um mich herum. Und das ist schön. Schöner als alles andere. Ich wünsche dir hiermit eine schöne Zeit und du könntest mal mit dem guten Wettergott reden, damit wir hier nicht bei 8 Grad an Weihnachten!!! Ohne Schnee hocken.

Ich vermisse Dich.

Dieser Tim ist ein guter Kerl. Ein ziemlich guter Kerl sogar. Ich mag ihn sehr. Ich finde, ihm gehört sogar ein ganzer Eintrag. Nur ihm alleine. Damit ihr alle seht, was ihr verpassen würdet, hätte ich ihn euch jetzt nicht gezeigt! HAH!

Tim lebt in Berlin. Zeichnet Comics ( Punchdrunk ) und ist einfach nur Super.

Wenn ihr mehr von ihm sehen wollt, dann könnt ihr das auf  www.doppeltim.de machen.

Im übrigen könnt ihr noch HIER <- Dort Voten! Der dritte Platz ist auf Dauer nicht so befriedigend, findet ihr nicht auch? Also Los Los!

<3

Es sind nun inzwischen 3 Wochen vergangen, die ich hier wohne. Verdammte Axt, geht die Zeit schnell rum. Und inzwischen kann man sagen, das ich mich sehr gut eingelebt habe. Es ist zwar immer noch ein wenig seltsam hier so alleine zu hocken, aber dank Katze und Ratte (und bald vielleicht sogar Sheldon. hihi.) lässt sich das alles ganz gut ertragen. Die Nachbarn sind nett und ich bekomme gerade nach 7 Wochen in der Küche eine Wasserleitung gelegt. Prima, nicht wahr? Kaltes Wasser in der Küche. Ich bin entzückt, muss ich jetzt nicht mehr für kaltes Wasser ins Bad latschen. Ihr seid gespannt auf Bilder, nicht wahr? Ich mache da noch mal richtige. Aber meine kleine Prinzessin hat sich ihren Thron schon auserkoren. Ich darf dann da auch mal sitzen. Zu Gütig, zu Gütig.
Einweihungspartys sind erstmal in die Ferne gerückt, da ich Wochenendes auch selbst nie richtig Zeit hatte und das ist alles sowieso viel zu überbewertet. Ich feiere meinen Geburtstag hier, das wird quasi “die” Feier.
Irgendwann, habe ich dann auch mal wieder richtiges Internet und muss nicht mit dem iPhone Tethering rumfriemeln. Und dann gehts auch in vielen anderen Dingen weiter.

You’ll see it.

(picture copyright by moviereporter)

Genau vor 10 Jahren fing alles an. Ich las die Bücher, ich schaute die Filme, ich hatte quasi ein Teil von Harry Potter in mir. Und den habe ich auch noch immer und er wird auch immer da bleiben. Leicht theatralisch, aber so ist das nun einmal. Immerhin bin ich  mit den Büchern und Filmen und den Hauptdarstellern an der Geschichte gewachsen und groß geworden. Sie sind älter geworden, ich bin älter geworden.

Gestern hatte es nun nach 10 Jahren ein Ende. Einfach so. Es war lang und schön. Penetration nur in Filmform und es machte mich einerseits glücklich. Andererseits aber auch traurig, da jetzt kein weiterer Potter Teil mehr kommen wird. Finito. Komisches Gefühl, weil die letzten 10 Jahre durchaus immer irgendetwas da war, an das man sich halten konnte (nächstes Jahr kommt ein neuer Teil, etc.).

Ich hatte ehrlich gesagt ein wenig Angst vor der Umsetzung des Buches in den Film. Aber viele Worte sollen da nicht fallen, es wären sowieso die falschen. Es war einfach unendlich episch. Und der erste Film, wo der 3D Effekt sinnvoll und nicht überspitzt gezeigt wurde. Angenehm verteilt und an den richtigen Stellen ziemlich awesome eingesetzt. ( Nagini hat mich ziemlich erschreckt !! )  Alles in allem lohnt es sich definitiv in den Film zu gehen, wenn man nicht so ein verrückter Mensch war und das wie ich heute Nacht schon getan hat.

DO IT!
Du wirst belohnt werden mit einem wirklich epischen Ende. Just Sayin.

  • what i like

    Musik und den perfekten Beat.
    Ein Song, und das perfekte Lied.
    Ein Leben, das mich so krass aufnimmt,
    wie eine Fata Morgana im Sommernachtsaufwind.